Landesverband Hessen e.V.

Wohngemeinschaft für an Demenz Erkrankte

Den Alltag meistern und lebensfreude für jeden Tag gewinnen.

Für Menschen mit Demenz kann es auch mit Unterstützung der Angehörigen und unter Einbeziehung einer Sozialstation nicht mehr möglich sein, alleine in ihrer bisherigen Wohnung zu leben. Bis vor wenigen Jahren war der Umzug in ein Pflegeheim dann oft der einzige Ausweg

© ASB/S.Schulz

Seit in den 90er Jahren die ersten ambulanten Wohngemeinschaften eröffnet wurden, ist das ambulant betreute Wohnen eine sehr gute Alternative zu einer stationären Pflegeeinrichtung. 

Ambulant betreute Wohngemeinschaften bieten Lebensqualität für dementiell erkrankte Menschen. Sie ermöglichen den Mietern eine größtmögliche Selbstverwirklichung und Freiheit sowie Angehörigen Entlastung und Rückgewinn von Lebensqualität.

In einem umgebauten Mehrfamilienhaus im Ortskern von Flörsheim-Weilbach bewohnt jeder Mieter ein Einzelzimmer, das individuell eingerichtet werden kann. Ebenso stehen Gemeinschaftsflächen, wie eine große Wohnküche, zwei Gemeinschaftsräume und ein Innenhof mit Beeten zur Verfügung.
Auch die Gemeinschaftsflächen können von den Mietern gemeinsam eingerichtet und gestaltet werden.

Damit der Alltag gelingt, werden die Mieter rund um die Uhr von erfahrenen Betreuungskräften unterstützt, die speziell für die Bedürfnisse von dementiell erkrankten Menschen geschult sind. Im Mittelpunkt des Wohnens steht die an den Fähigkeiten der Mieter orientierte gewohnte Tagesstrukturierung. Jeder Mieter kann ein selbstbestimmtes Leben in einer geborgenen Umgebung führen und mit anderen Mietern gemeinsam wirtschaften, einkaufen, kochen, gesellig beisammen sitzen u.v.m.

Individuelle Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst ergänzt die Betreuung. Die Betreuungskräfte und die Mitarbeiter der Sozialstation stehen in engem Kontakt mit den Angehörigen und Bezugspersonen, die in der Wohngemeinschaft jederzeit willkommen sind.