Landesverband Hessen e.V.

Erdbeben in Nepal

ASB-Helfer erkunden Schäden Richtung Epizentrum

ASB-Nothilfekoordinatoren Axel Schmidt und Elmir Bojadzic sind gestern in Kathmandu eingetroffen. Als Vorausteam werden die beiden Einsatzkräfte die Lage vor Ort erkunden und analysieren, wo das Schnelleinsatzteam des ASB (FAST) am effektivsten und schnellsten helfen kann.

ASB-Nothilfekoordinator Axel Schmidt © ASB/J.Bochnik

Die Erkundung ist in Richtung des Epizentrumsgestartet, da besonders die abgelegenen Regionen bisher noch kaum von Helfern erreicht wurden. Die möglichen Einsatzoptionen umfassen die basismedizinische Versorgung sowie dieTrinkwasseraufbereitung

Das erste von insgesamt drei FAST-Teams wird in den nächsten Tagen in das Erdbebengebiet starten. Das medizinische Team arbeitet mit einer Zeltambulanz mit bis zu acht Behandlungsplätzen. Die Ausstattung basiert auf dem WHO-Emergency-Health-KIT (basic & supplementary) sowie umfangreichen zusätzlichen Geräten und Verbrauchsmaterialien. Kernstück des Wasserteams ist eine Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) mit einer Leistungsfähigkeit von 1.500 Liter/Stunde. Das produzierte Wasser ist von reinster Qualität und für den medizinischen Bereich geeignet. Die FAST-Mitarbeiter durchlaufen eine umfassende Ausbildung, um sich auf die Arbeit im Ausland vorzubereiten.

Die Krankenhäuser vor Ort sind überlastet. Die Kranken und Verletzten werden notdürftig versorgt und stehen Schlange vor den Krankenhäusern. Die medizinische Unterstützung wird dringend benötigt.

Hinweis für Medienvertreter:

ASB-Nothilfekoordinator Axel Schmidt (aus Bonn) steht in Nepal für Telefoninterviews zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich für die Interviewvermittlung an die ASB-Pressestelle

Kontakt für weitere Informationen:

ASB-Pressestelle: 
Susanne Hörle, Tel. (0221) 4 76 05-233, Mobil: (0172) 2 60 89 47, E-Mail:s.hoerle(at)asb.de
Esther Finis, Tel.: (0221) 4 76 05-371, Mobil: 0172/2 92 21 78, E-Mail: e.finis(at)asb.de

29-APR-2015
 

FSJ und BFD

Jugendbegegnung

FSJ für web.jpg

Teilnehmer für Jugendbegegnung gesucht!!!

Vom 26.07.-01.08.2015 erwarten wir 10 serbische Jugendliche, die motiviert sind einen Freiwilligendienst in Deutschland anzutreten. Sie werden gemeinsam mit 10 deutschen Jugendlichen, die sich auch für den Freiwilligendienst interessieren, eine erlebnisreiche Sommerferienwoche verbringen.

Die Jugendherberge in Darmstadt, die direkt an einem See liegt, bietet dafür die besten Voraussetzungen! Das abwechslungsreiche Programm sieht außerdem Geocaching, Graffiti, Theater, Exkursionen nach Darmstadt und Frankfurt, Präsentationen der jeweiligen Länder und natürlich ein gegenseitiges Kennenlernen und Freundschaften schließen, vor. Das Thema Freiwilligenarbeit steht immer im Fokus.

Voraussetzungen zur Teilnahme:

  • Alter zwischen 16 und 26 Jahren
  • Gute Englischgrundkenntnisse

Die Kosten werden sich auf 50,00€ für die ganze Woche belaufen, inklusive aller Eintritte, Programmpunkte und Reisekosten.

Hier geht’s zum Anmeldeformular.

Anmeldeschluss ist der 30.06.2015. Die Plätze werden nach Eingang der Unterlagen bearbeitet und vergeben.

Für weitere Fragen:

Freiwilligendienste
Christoph Schellack
Tel. 069 5484044-54
c.schellack(at)asb-Hessen.de

Arbeiter-Samariter-Jugend Hessen
Landesjugendreferentin
Tel. 069 5484044-55
nicole.kim(at)asj-hessen.de

 

24. Februar 2015

Trauer um Gerald Preusch

Unerwartet starb am vergangenen Wochenende Gerald Preusch (59), der stellvertretende Vorsitzende des ASB-Landesverbandes Hessen. Gerald Preusch war über 30 Jahre ehrenamtlich für den ASB engagiert, zunächst in Darmstadt, und in den vergangenen 17 Jahren im Landesvorstand des ASB Hessen.

Als dessen Vertreter war er auch lange Jahre Mitglied des Bundesausschusses. „Sein ruhiges Wesen, seine menschlich wertschätzende Art und sein tiefgründiger Witz werden uns in Erinnerung bleiben“, sagte ASB-Landesvorsitzender und Mitglied im Bundesvorstand, Ludwig Frölich. „Unsere Gedanken sind jetzt bei seinen Angehörigen, denen wir viel Kraft wünschen.“

 

Aktuelle Meldung

Gesundheitsberatung auf vier Rädern

Köln/Frankfurt, 17. Februar 2015 – Der Rücken schmerzt beim Heben der Kinder, die Ohren dröhnen vom Lärm in der Gruppe und die Stimme versagt am Ende eines langen Kindergartentages.

In dem ausgebauten 7,5 Tonnen schweren Lastwagen berät Jasmin Auf dem Berge die Erzieherinnen. © ASB/Timm Schamberger

Sich beruflich um kleine Kinder zu kümmern ist eine sehr erfüllende, aber auch anstrengende Aufgabe. Umso wichtiger ist es, dass pädagogische Fachkräfte im Berufsalltag auf ihre Gesundheit achten. Dabei hilft ihnen das „BGW mobil“. Die mobile Beratungsstation steuert ab Mittwoch, den 18. Februar 2015, vier Kindertagesstätten des ASB und acht Einrichtungen der ASB-Lehrerkooperative in Frankfurt an. Bei der bundesweiten Initiative der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) erhalten die pädagogischen Fachkräfte des ASB alltagstaugliche Tipps, die ihre Arbeit erleichtern und ihre Gesundheit fördern sollen.

Das Besondere am „BGW mobil“: Die Beratungen finden in einem speziell ausgebauten Lastwagen statt. Er besteht aus einem hellen, modern eingerichteten Aktions- und Besprechungsraum. An Bord ist eine Gesundheitspädagogin, die die Erzieherinnen und Erzieher über berufsbedingte Gesundheitsrisiken und deren Prävention aufklärt.

Der Landesvorsitzende des ASB Hessen, Ludwig Frölich, freut sich, dass das „BGW mobil“ auch zu den ASB-Kitas in Hessen kommt. „Mit dem ‚BGW mobil‘ können wir unsere Kita-Fachkräfte unterstützen. Betriebliche Gesundheitsförderung liegt uns als Arbeitgeber am Herzen. Gesunde und motivierte Mitarbeiter tragen außerdem zu einer besseren Betreuungsqualität bei.“

Bei den Beratungen und Aktivitäten im „BGW mobil“ geht es beispielsweise um Entlastung des Rückens und die Vermeidung von Lärm im Kita-Alltag. Auch stimmschonendes Arbeiten und der richtige Umgang mit Infektionsrisiken werden besprochen.

Das „BGW mobil“ bleibt jeweils einen Tag an jeder Einrichtung. Auf dem ganztägigen Programm stehen Gespräche der ASB-Gesundheitspädagogin Jasmin Auf dem Berge mit der Kita-Leitung, offene Sprechstunden für die Kita-Beschäftigten, diverse Gruppenaktionen und die Verteilung von Infomaterial. „Die Kinderbetreuung in den Kitas ist auf jeden Fall während dieses Tages gesichert“, verspricht der ASB-Landesvorsitzende Ludwig Frölich.

Das „BGW mobil“ ist im Mai 2014 in Sachsen gestartet. Von Januar bis Mai 2015 fährt es in Hessen 45 Kindertagesstätten an, davon gehören 40 zum ASB und fünf zu anderen Trägern. Nach der Tour in Frankfurt wird die mobile Beratungsstelle in Wiesbaden, im Rheingau und Taunus unterwegs sein. Bis März 2016 wird das „BGW mobil“ bundesweit 220 der rund 280 ASB-Kindertagesstätten erreicht haben.

Astrid Königstein 19-FEB-2015
 

Aus- und Weiterbildung in der Altenpflege

Erster Ausbildungsgang in der ASB Altenpflegeschule abgeschlossen

Motivierte Altenpflegeschüler haben zum 3. Oktober 2014 ihren 3-jährigen Ausbildungsgang beendet. Diese Schüler waren die ersten Absolventen, der im Herbst 2011 eröffneten ASB-Altenpflegeschule Hessen in Wiesbaden. Ausnahmslos alle Absolventen werden von Ihrem Ausbildungsbetrieb in eine Festanstellung übernommen.

Der Beruf Altenpfleger ist ein gesellschaftlich anerkannter und zukunftssicherer Beruf mit Aufstiegsmöglichkeiten. Nach der Ausbildung können Altenpflegefachkräfte zum Beispiel in Pflegediensten, Tagespflegeeinrichtungen, Seniorenberatungen, Altenheimen oder Pflegeheimen arbeiten. Ebenso bietet der Beruf die Möglichkeit sich nach zwei Jahren Berufspraxis als Qualitätsbeauftragter, Wohnbereichs-, Pflegedienst- oder Heimleitung zu qualifizieren.

Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre und findet im ASB-Bildungszentrum und in der praktischen Ausbildungsstätte, das heißt in ambulanten Pflegediensten sowie Alten- und Pflegeheimen statt. Die Schüler arbeiten im Team mit ausgebildeten Fachkräften zusammen und übernehmen unter Aufsicht verantwortungsvolle Aufgaben. Dazu gehört die selbstbestimmte Lebensgestaltung alter Menschen zu unterstützen, bei medizinischen Diagnosen und Therapien mitzuwirken und Pflegebedürftige sowie deren Angehörige zu beraten.

Mit der Eröffnung der Altenpflegeschule im Herbst 2011 reagierte der ASB auf den zunehmenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Pflegebereich. Der nächste Abschluss zum examinierten Altenpfleger findet im Herbst 2016 statt. Auch regelmäßige 1-jährige Ausbildungen zum Altenpflegehelfer werden im ASB-Bildungszentrum Hessen in Wiesbaden angeboten. Der nächste Ausbildungsgang zum examinierten Altenpfleger und zum Altenpflegehelfer startet im Herbst 2015. Für beide Ausbildungen sind noch Plätze frei. Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. 0611 1818-252 oder p.wunderlich(at)asb-bildungszentrum.de.

Dorothee Faißt 07-OKT-2014
 

Rettungsdienstehrenzeichen

Hessischer Sozialminister ehrt Rettungsdienstkräfte

In Hessen wurden am 12. September 2014 ehrenamtliche Rettungskräfte mit dem Rettungsdienstehrenzeichen gewürdigt

Ehrenamtliche Rettungskräfte werden mit dem Rettungsdienstehrenzeichen gewürdigt © ASB/Hessen

„Damit würdigen wir den Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte im Rettungsdienst, die viele Stunden unentgeltlich den hessischen Bürgerinnen und Bürgern mit ihrem Wissen in medizinischen Notlagen zur Seite stehen“, betonte der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner bei der Überreichung der Auszeichnungen an 70 Rettungskräfte auf dem Flugplatz in Reichelsheim.

Die ehrenamtlich Engagierten unterstützen die hauptamtlichen Rettungsdienstkräfte bei der flächendeckenden Notfallversorgung. Es wurden 16 Rettungskräfte vom Arbeiter-Samariter-Bund in Hessen geehrt. Jörg Gonnermann, ASB Landesgeschäftsführer in Hessen ist stolz und führt aus: „Wir bieten den hessischen Bürgerinnen und Bürger eine schnelle Erstversorgung auf qualitativ hohem Standard. Das zeigt uns auch, wie nah wir an den Bürgerinnen und Bürgern sind und wie wichtig und aktuell unsere Arbeit ist. Wir freuen uns immer über Unterstützer unseres Verbandes, zum Beispiel durch Mitgliedschaften.“

Das Hessische Rettungsdienstehrenzeichen stellt eine Anerkennung und Würdigung für die langjährig unentgeltlich geleistete Arbeit dar und bietet darüber hinaus für unsere jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger einen Anreiz, sich ehrenamtlich - in einem so wichtigen Feld wie dem Rettungsdienst - aktiv zu engagieren.“

Ehrenamtliche spenden ihre Freizeit

Sozialminister Grüttner betonte, dass mit den jährlich über 1.000.000 Einsätzen, die von rund 1.250 Notärzten und 4.600 Rettungsdienstfachkräften erbracht werden, die Bedeutung des hessischen Rettungsdienstes für die Bevölkerung auf eindrucksvolle Art unterstrichen wird. Anfang dieses Jahres wurde das  Berufsbild des Notfallsanitäters geschaffen. Dies wird die Qualität des Rettungsdienstes weiter erhöhen. Weiterhin lobte Grüttner die ehrenamtlichen Kräfte, die in Ihrer Freizeit nicht nur Rettungsdiensteinsätze fahren sondern sich auch regelmäßig weiterbilden.

Dorothee Faißt 07-OKT-2014
 

Der ASB Hessen ruft zur Teilnahme auf:

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ASB präsentierte Kompetenz im Bevölkerungsschutz

Bundeskanzlerin Merkel besuchte BBK

„Ohne Freiwillige ist kein Staat zu machen“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel heute während ihres Besuches im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn.

Interessiert zeigte sich Bundeskanzlerin Merkel auch an den Dienstfahrzeugen der ASB-Motorradstaffel. Links im Bild: ASB-Bundesarzt Dr. Georg Scholz. Hinten rechts: Der Landesgeschäftsführer des ASB NRW, Dr. Stefan Sandbrink. © ASB/S. Hörle

Dort präsentierten die großen Hilfsorganisationen, unter ihnen auch der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), ihre Kompetenzen im Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz.

Am Info-Stand des ASB stellten sich die Taucherstaffel, die Wasserrettung und ein Mitarbeiter der Motorradstaffel aus Dortmund sowie der Rettungsdienst aus Düsseldorf der Kanzlerin vor. Im Gespräch mit den ASB‘lern interessierte sich die Bundeskanzlerin vor allem für deren Motivation, die Aufgaben, Erfahrungen und die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf. „Es ist beruhigend zu wissen, dass Sie jederzeit einsatzbereit sind“, erklärte Merkel. „Sie packen an, wenn Not am Mann ist. Es ist unbezahlbar, was Sie für unsere Gesellschaft leisten, Sie sind eine der tragenden Säulen des Bevölkerungsschutzes."

Nach seinem Treffen mit der Bundeskanzlerin sagte ASB-Bundesarzt Dr. Georg Scholz: „Der demografische Wandel sowie andere Welt- und Wertebilder machen sich auch im ASB in der Nachwuchsgewinnung bemerkbar. Es ist  schwieriger geworden, die Menschen für ein soziales Engagement zu begeistern. Umso mehr freut mich die Wertschätzung der Freiwilligen durch die Kanzlerin. Diese Anerkennung gibt ihnen Bestätigung für ihre Leistungen, und für den Verband gibt es Hoffnung für die Zukunft des freiwilligen Engagements.“

Rund 15.000 Frauen und Männer engagieren sich derzeit ehrenamtlich im Bereich des Bevölkerungsschutzes und der sozialen Dienstleistungen beim ASB. Sie leisten im Notfall schnelle medizinische Hilfe im In- und Ausland und sind unverzichtbar in vielen Dienstleistungen für Senioren, Kinder und Menschen mit Behinderung.

Susanne Hörle 08-SEP-2014
 

Aktuelle Meldung

ASB gewinnt beim SAM.I.Contest

Vom 7. bis zum 10. August traten rund 80 Jugendliche beim 5. SAMARITAN Contest in Italien gegeneinander an.

© ASB/S.Rosenberger

Adria/Venedig, 10. August 2014 – Rund 80 Jugendliche aus ganz Europa haben sich drei Tage lang beim 5. SAMARITAN CONTEST  in Italien in Erster Hilfe gemessen. Für den ASB gab es zwei erfreuliche Ergebnisse: Die Jugendlichen aus Hessen gewannen den Wettbewerb in ihrer Altersklasse. Juliane Säger aus Bayern wurde beste Schülerin. Die beste Schülergruppe kam vom Weißen Kreuz aus Südtirol. „Das gibt Hoffnung für eine sichere Zukunft mit qualifizierten Ersthelfern“, freute sich Bundesgeschäftsführer Christian Reuter, Generalsekretär von SAMARITAN INTERNATIONAL nach der Siegesfeier. „Zu sehen, mit welchem Engagement und welcher Motivation die Jugendlichen in den Wettbewerb gestartet sind, hat mich beeindruckt.“

Die Jugendlichen zwischen zwölf und 27 Jahren bewiesen in verschiedenen Disziplinen ihr Können in Erster Hilfe. Neben der Theorie stand dabei das Praxiswissen im Mittelpunkt. An vier Orten im historischen Venedig lösten die Teams Erste-Hilfe-AufgabenDie Lagunenstadt bot hierfür bei strahlendem Sonnenschein eine unvergleichliche Kulisse. Auch die Kreativität der einzelnen Teams wurde dabei bewertet. So führten die Mädchen und Jungen unter dem Motto „Heroes without Superpowers“ kleine Theaterstücke auf.

20 Jahre SAMARITAN INTERNATIONAL konnten im Rahmen der Veranstaltung ebenfalls gefeiert werden.. Das Netzwerk wurde im August 1994 vom ASB in Köln mitbegründet. SAM.I. ist ein internationales Netzwerk von 16 Samariter-Organisationen aus 15 verschiedenen Ländern mit drei Millionen Mitgliedern, 140.000 Freiwilligen und 35.000 Mitarbeitern. Der SAMI.I. Contest findet alle zwei Jahre in einem anderen Mitgliedsland statt. Knut Fleckenstein MdEP, ASB-Bundesvorsitzender und Präsident von SAM.I sagte zum Abschluss: „Ich danke ANPAS für die gelungene Organisation des SAM.I. Contests, für die Gastfreundschaft sowie die spannende und lehrreiche Zeit. Außerdem danke ich all unseren jungen Teilnehmern: Ihr habt  das Fundament gelegt für  eine starke Zukunft in einem gemeinsamen Europa.“

 

Sven Rosenberger 13-AUG-2014
 

Aktuelle Meldung

Neuer Landesvorstand am 5. Juli 2014 gewählt

115 Delegierte aus den ASB-Regionen in Hessen wählten am 5. Juli 2014 in Kassel den ASB-Landesvorstand für die nächsten vier Jahre.

Der neu gewählte Landesvorstand in Hessen. von links: E. Marneth, G. Preusch, Dr. J. Pilligrath, L.Frölich, S.Schneider, M. Hillmann, S. Falke © ASB/D.Faißt

Der ASB Hessen hat seinen Landesvorstand gewählt. Für die nächste Amtsperiode bestätigten die Delegierten ihren 1. Landesvorsitzenden Ludwig Frölich und den 2. Landesvorsitzenden Gerald Preusch. Als weitere Landesvorstandsmitglieder wurden Stefan Falke – Regionalverband Mittelhessen, Michael Hillmann – Regionalverband Kassel-Nordhessen, Edwin Marneth – Region Wiesbaden-Rheingau-Taunus, Jürgen Pilligrath – Region Wiesbaden-Rheingau-Taunus und Sabine Schneider – Regionalverband Kassel-Nordhessen gewählt. Frau Schneider wurde neu in den Landesvorstand gewählt. Sie kommt aus dem ASB in Baunatal und ist in der zweiten Legislaturperiode im Regionalverband Kassel-Nordhessen tätig. Sie begleitet dort die Themen Ausbildung, Sanitätsdienst und Jugend.

Der 1. Landesvorsitzende Ludwig Frölich bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und äußerte seine Begeisterung darüber, mit wie vielen Angeboten und Leistungen der ASB hilfebedürftige Menschen unterstützt. Sein Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und ein gemeinsames Werteverständnis von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen zu erreichen.

Des Weiteren wurden die Mitglieder der Landeskontrollkommission für die nächsten vier Jahre gewählt. Rolf Beck – Region Wiesbaden-Rheingau-Taunus, Esther Dilcher – Regionalverband Kassel-Nordhessen, Gerhard Lang – Region Wiesbaden-Rheingau-Taunus, Klaus Lauren – Regionalverband Frankfurt am Main und Gaby Marneth – Region Wiesbaden-Rheingau-Taunus.

Der auf der Landesjugendkonferenz im April 2014 gewählten Landesjugendleiter Sebastian Radig und die stellvertretende Landesjugendleiterin Katharina Schneider sind von den Delegierten der Landeskonferenz bestätigt worden.

Der Beschluss zur Namensgebung des ASB Frankfurt am Main wurde von der Landeskonferenz gefasst. Die verabschiedete Bezeichnung lautet: ASB Landesverband Hessen e.V. Regionalverband Frankfurt am Main.

Dorothee Faißt 10-JUL-2014
 

Aktuelle Meldung

Schulsanitäterin rettet Mitschüler das Leben

Am Montag, 28.04.2014, dem ersten Schultag nach den Osterferien bricht der 18 jährige Florian während des Unterrichts in der Ziehenschule in Frankfurt plötzlich bewusstlos zusammen.

© ASB/D.Faißt

Zwei seiner Mitschüler reagierten sehr besonnen und alarmieren die zur Schulsanitäterin ausgebildete Schülerin Helena die zeitgleich in einer anderen Klasse Unterricht hatte. Es ist ihr erster Notfall. Aber ihre gute Ausbildung bewährt sich in dieser Stresssituation. Schnell stellt die Schulsanitäterin fest, dass Florian nicht mehr atmet. Sie beginnt sofort mit der Reanimation. Das ist Florians großes Glück. Denn nur durch die schnelle und professionelle Hilfe von Helena konnte ihm das Leben gerettet werden. Der benachrichtigte Rettungsdienst konnte Florian stabilisieren und ins Krankenhaus transportieren.

Heute geht es Florian wieder gut. Er und seine Eltern sind der Retterin sehr dankbar und Florian konnte sein Abitur erfolgreich abschließen. Und Helena sieht sich in ihrem Berufswunsch bestätigt. Denn ihrer ersten Lebensrettung sollen noch viele folgen. Sie möchte Medizin studieren und Ärztin werden. Helena ist außerdem mit beim ASB ehrenamtlich als Sanitäterin tätig.

Auf der Ziehenschule in Frankfurt sind 1400 Schüler und ca. 25 Schulsanitäter. Jeden Tag sind fünf Schulsänitäter im Dienst, davon haben wiederum zwei einen "Piepser", die im Bedarfsfall durch die Schulsekretärin angepiepst werden. Bei Florian war die Hilfe direkt da, was ihm das Leben gerettet hat. Florian meint: „Schulsanitäter sind echt cool“. 

Dorothee Faißt 27-MAI-2014